8-4
cntffehen, der sich in Saschetersäure wieder auf»löst. 2) Einige Tropfn» ätzendes Kali bringenin einem solchen Wasser einen weißen Nieder»schlag hervor, der sich wre Kalk verhälr. 3) Wennman das Wasser zum Kocken erhitzt, so wird essich trüben, und ein N«ederschlag entstehen, derim Filtro gesammelt und getrocknet sich mitBrausen in reiner Salzsäure auflöst, und darausdurch eine Auflösung von Glaubersalz als Gipsgefällt wrrd.
§. 6o6.
Enthält ein Wasser so viel kohlenstofflaurenKalt aufgelöst, daß solcher nachthciligc Erfolgebei der Färberei hervorbringt, und kann mankein anderes Wasser anwenden, so muß mandasselbe davon befreien. Dieses kann auf zweier«lei Art geschehen, entweder indem man dasWasser sieden läßt, wodurch die Kohlenstoffsäuredes Wassers sich verflüchtiget, und der kohlen«stoffsaure Kalk zu Boden fällt; oder man vcr«sehr das Wasser so lange mit Kalkwasser (§. Zi6.)bis dasselbe keine Trübung mehr hervorbringt.Der im Kalkwasscr aufgelöste kohlenstoffsaureKalk zieht die freie Kohlcnstoffiäure an sich, undfällt damit zu Boden, und der im Wasser ver-mittelst der freien Kohlenstoffsaure aufgelöste Kalkfällt nothwendig auch zu Boden. Sollte manja etwas zu viel Kalkwaffer hinzuqeletzt haben,so darf man nur das so gereinigte Wasser einigeZeit mit der Luft in Berührung lassen, wodurches bald wieder so viel Kohlenstoff äure anziehenWird, daß der aufqelöste ätzende Kalk auch alskohlenstoffsaurer gefällt werden wird.