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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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schießt in säulenförmigen Kristallen an. Daswein stein saure Ammoniak bereitet manaus Wcinsteinsäure, die mit kohlenstoffsaurcnAmmonik gefälliger wird. Es läßt sich diesesSalz ebenfalls kristallisiren. Der Kalk, derBarit und der Strontian bilden mit derWemsteinsäure im Wasser sehr fchwerauflöSlicheSalze.

§. 6l8-

Wenn man zu dem neutralen weinsteinsau»ren Kali, Natrum oder ?lmmoniak freie Wein»stcinsaure hinzusetzt, so verwandeln sich dieseSalze gleich in saure wein stein saure Salze,und nehmen ganz veränderte Eigenschaften an;sie erhalten einen säuerlichen Geschmack undwerden dadurch im Wasser schwer auflöslich.Von diesen Salzen ist vorzüglich das saurewcinsteinsäure Kali oder der Weinsteinbekannt, ein Salz das uns die Natur häufigliefert, und von welchen der häufigste Gebrauchin der Färbekunst gemacht wird, wir werdendasselbe, so wie eS als Handclsprodukt vorkömmt,in der Farbcnwaarenkunde naher betrachten.

§. 619.

Die wcinsicinsaureu erdigen Salze sindim Wasser ebenfalls fast unauflöslich, bis aufdie weinsteinsaurcThoncrde, welche leichtauflösbar ist, und einen sehr zusammenziehen»den Geschmack besitzt. Sie verdient in derKattundruckcrei versucht zu werden.

§. 620.

Von den wcinsteinsaurcn metallischenSalzen kennt man in der Chemie: das wein»