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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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sattere und tiefere schwarze Farben, als die blosmit Wasser gemachten Auszichungen der Gall-apfel, die auch den Gerbestoff enthalten.

S- 6Z7-

Obgleich die Gallussäure sich mit den Al-kalien, Erden und Metalloiden verbin-det, so sind doch die hieraus entspringenden Salzenoch sehr unbekannt, und von denselben noch keineAnwendung in der Farbekunst versucht worden.

Von der Blausäure und ihren Verbin-dungen.

§. 658-

Die Blausäure (Berliner blausaure)auch zortische Saure genannt, ist eine Ver-bindung von Wasserstoff, Stickstoff, Koh-lenstoff und Sauerstoff. Zm reinen abge-sonderten Zustande ist sie wegen ihrer großenFlüchtigkeit nur mit Schwierigkeit darzustellen,sie wird aber firirr, wenn sie mit Alkalien oderErden in Verbindung tritt.

§. 65Y-

Die Blausäure wird gewöhnlich durch Kunsthervorgebracht. Wenn man Kali mit Blut-kohle, oder überhaupt einer thierischenKohle (einer Verbindung aus Stickstoff, Was-serstoff und Kohlenstoff mit phoephorsaurem Kalk)im Feuer behandelt, so erzeugt sich Blausäure,die an das Kalt tritt und mit demselben in Ver-bindung bleibt. Laugt man die geglühcke Massemit Wasser aus, so erhält man eine Auflösung