blausaure Kali giebt. Auch ätzender Barit,Kalk und Stronkian gehen Verbindungenmit der Blausäure ein. und neuerdings hatGeitner mehrere Versuche mit der blausaurenKalklauge gemacht, die alle Aufmerksamkeit undweitere Prüfung verdienen.
Z 667.
Wenn man sich ohne viele Umstände, freilichauf einem etwas kheurern Wege blausaures Kaliverschaffen will. so darf man sich nur eineätzende Kalilauge (§ 298.) bereiten, diesezum Kochen erhitzen, und so lange geriebenesBeclinerblau hineintragen, bis dasselbe nicht mehren'färbt wird. dann die Flüssigkeit durch Filrtriren von Eiscnvxid abscheiden, und verdunsten.
Von der Hydroihionsäure und ihren Ver>bmdungen.
§. 668-
Die Hydrothion säure ist eine Verbimdüng von Schwefel und Wasserstoff, dieimmer entsteht, wenn Wasserstoff, so wie er eutrwickelt wird. auf Schwefel wirkt. Sonst nannteman diese Verbindung Schwefelwasserstoffoder weil sie immer gasförmig erscheint. Schwe,felwasserstoffgas, auch wohl Schwefel,leberlufk, oder hepatisches Gas. Zch habesie zuerst unter die Säuren versitzt, w-il sieauch in der That alle Eigenschaften einer Säurebesitzt.