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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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362
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als Zusatz zur Salpetersäure, bei der Scharlach«säuberet. Auch dien« der Salmiak zur Gewin«uung des Ammoniaks (§. ZZ8).

§. 682.

Von den salzsauren erdigen Salzenkennt man: die falzsaure Zirkonrrde, einsehr zusammenziehendes, im Wasser und Alkoholauflö liches Salz; die falzsaure Talkerde,ein sehr bitter schmeckendes zerfließliches Salz,das auch häufig im Meer,passer angetroffen wird.Die falzsaure Berillerde, ein krtstalltsittbares, süßlich! - zusammenziehend schmeckendesSalz. Die falzsaure Ackererde, ein demvorigen ähnliches, nicht aber kristallifirbares Salz.Die falzsaure Thonerde, ein Salz weichessich nicht kcistallisiren läßt, sondern bei dem Ver«dunsten das Luschen einer qummtgen Masse ge«winnt , einen sehr zusammenziehenden Geschmackbesitzt, im Wasser äußerst auflöslich ist, auchaus der Luft Feuchtigkeit anzieht, und zerfließt.Ob man gleich die andern erdigen Salze in derFärberei noch nicht angewandt hak, so ist dochdie falzsaure Thonerde, schon benutzt worden, undman hat gefunden, daß dieses Salz große Vor»züge vor dem Alaun besitzt.

§. 683 -

Von den salzsauren metallischenSal«zen kennt man bis jetzt in der Chemie den salz«sau en Arsenik oder die Arsenikbutter,ein dickflüssiges Salz, das an der Luft weißeDampfe ausstSfik. Salzsaures Blei, einweißes scbwerauflösltches Salz; falzsaure-Eisen, und zwar zweierlei Verbindungen, salz»