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res Zinnoxyb, ein Salz bar sich verflüchtigetläßt.
tz. 684-
Don diesen metallischen Salzen sindbis jetzt die wenigsten in der Färbckunst undDruckerei angewandt worden; allein es ist sehrwahrscheinlich, daß viele derselben die nützlichstenResultate geben werden, und es verdienet daherdieser Gegenstand alle Aufmerksamkeit. VorKurzem hak Getlner das salzsaure Dletnur sehr glücklichem Erfolge als Beitzmitlel inder unächren Blaufärbcret angewandt Dassalzsaure Quecksilbers ryd hat man schonlängst in der Katlundruckerei zu verschiedenenBeitzen gebraucht. Das salzsaure Zinnoxy«dul undZinnoxyd sind ebenfalls sehr nützlicheBeitzen, die vorzüglich häufig gebraucht werden.Schon in den frühern Zeiten bediente man sichder Auflösung des Zinns in Salpetersäure veresetzt mit Salmiak oder Kochsalz unter dem Naewen Komposition in der Färberei; aber auchdie blos« Auflösung des Zinnes in Salzsäure thutdie nämliche Wirkung, sie gibt eine Beitze ab,die ein Mittel darbietet, die unächten Farbenvon Kampechen» und Brasilienholz auf Wolleund Seide vollkommen haltbar zu färben.
Von der oxydirten Salzsäure.
§. 685-
Wenn die Salzsaure sich mit Sauerrstoff verbindet, so entsteht daraus die oxydiereSalzsäure (sonst nannte man sie dephlogi-