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rs) Kampfer; iz) Gerbestoff; r§)Wachs; rA) Zndtgstoff; 16) Pflanzen-faser. Außerdem finden wir noch Wasser,verschiedene Pflanzcnsäuern und ihreVerbindungen mit Alkalien und Erdenim Pflanzenreiche. Einen eigentlichen Fartdestoff gibt es nicht, denn die färbenden Eigen-schaften der Pflanzen oder ihrer Theile rührenvon den hier angeführten Stoffen her, in eini-gen Pflanzen ist der Extraktivstoff das Farbe-gebende, in andern daS Harz u. s. w. WirWollen nun diese S offe hier kürzlich etwas nä-her berrackten, da die Kenntniß derselben demFärbekünstler unentbehil.ch ist, wenn ihm nichtvieles in den Operationen, die er vornimmt,dunkel bleiben soll-
Extraktivstoff.
§. 699.
Der Extraktivstoff ist fast in allen Ve-grtabilien in größerer oder geringerer Mengevorhanden, es giebt aber sehr viele Abänderun-gen desselben, die zwar in ihren allgemeinenEigenschaften übereinkommen, aber doch wiedertn vielen Stücken z. B. was ihre Farbe, Ge-schmack, Wirkung auf den menschliche» Körper rr.anbetrifft von einander abweichen, und diesesrührt von den verschiedenen quantitativen Ver-hältniß der Grundstoffe her.
§. 700.
Die Haupteigenschaften des Extraktivstoffesfind folgende: i) er löset sich in kaltem undheißem Wasser auf. 2) Zn Alkohol der noch