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ro Prozent Wasser enthält ist er ebenfalls auf«löslich, nicht aber im absoluten Alkohol (§. 509).z) Der Schwcfcläther (eine sehr flüchtige Sub«stanz, die durch Destillation der konzentri> lenSchwefelsäure und Alkohol erzeugt wird) lösetihn nicht auf. 4) Mit vielen Wasser verdünnt,und bet dem Zugänge der Luft erhitzt, oder ge«kocht, zieht er Sauerstoff aus der Luft an, opi«dirt steh, und verwandelt stch dadurch zum Theilmehr oder weniger i» einem im Wasser undAlkohol unauflöslichen Körper, der sich pulverigeoft auch flocktgt ausscheidet. ES gibt aber Ab«änderungen von Extraktivstoff, die mehr oderweniger oxidirbar sind. z) Er verbindet stch mitnichrern Metalloiden, vorzüglich mit Zinn« undBleioxid, und wird dadurch unauflöslich im Was«ser. Hierauf gründen stch die Anwendungen dermetallischen Bethen . Weicht man z. B. wollenesZeuch oder Leinewand in eine Zinnsalzauflösung,und schwängert sie damit an, und bringt sie her»nach in ein Dekokt von Färberkamillen, so ziehtdas Zinnoxid den im Wasser aufgelösten gelbenExtraktivstoff an, und bildet damit eine imWasser unauflösliche Masse, die sich in demZeuche festsetzt. 8) Er hat eine große Verwand«schaft zur Thonerde, und verbindet sich damitzu einer unauflöslichen Masse. Hierauf gründetstch vorzüglich die Anwendung der rhonerdigenSalze in der Färbekunst und Druckerei. DieBestandtheile des Extraktivstoffs sind Kohlenstoff,Stickstoff, Wasserstoff und Sauerstoff.
§. 701.
Da es sehr viele Varietäten des Extraktiv«stoffes gibt, die bald zu dieser, bald zu jener