376
erdigen oder metallischen Grundlage Verwandtschaff besitzen, und mit ihnen unauflösliche Ver«bindungen zusammensetzen, so läßt sich leicht be«greifen, warum die Anwendung verschiedener er«digrr oder metallischer Salze in der Färberei soverschiedene Erscheinungen hervorbringt. So ent«hält die Chinarinde einen Extraktivstoff eigenerArt, der vorzüglich zu dem Eisenoxid eine großeVerwandtschaft besitzt, und eine« äbnlichen Stofffand Chenevix in den Kaffeebohnen.
§. 702.
Der Extraktivstoff ist sehr schwer im reinenabgesonderten Zustande darzustellen, weil er im«mcr mir andern näbern Bestandtheilen in Ge«sellschaft vorkömmt. Ost enthält auch eine Pflanzezwei verschiedene Varietäten vvm Extraktivstoffe,dte sich, von einander abgesondert, sogar durchihre Farbe unterscheiden. Einen besonders gear«teten Stoff, der eine aber auch unter die Klasseder Extraktivstoffe z» gehören scheint, ist neulichvom Herrn Chevrcul m dem Kampechenholzentdeckt worden, er nennt ihnHemattne. Wiewerden bei der Betrachtung des Biauholzes wie«der darauf MÜckkommen.
Gummi und Pflanzenschkcim. Cerasinund Traganth.
§. 703.
Sehr viele Pflanzen und Pflanzentheile z. B.Altheäwurzel, Quiltenkern, Canaricnsaanicn, Mal«venblätter u. dgl. ertheilen dcni Wasser, wennes damit geschüttelt wird eine gewisse Zähigkeit,