artigen Theil für eine Abart von Zucker, undnennen ihn Schletmzucker.
§. 716.
Der bekannte Honig der von den Birnenaus den Blüthen eingesammelt wird, ist aucheine Art von Zucker, unterscheidet sich aber dochwesentlich von dem Rohrzucker, dessen Stelle erjedoch in mancherlei Rücksicht vertreten kann.So läßt sich auch aus den Honig ein starkerBranndewei» und «in guter Essig bereiten. —Mit dem Zucker darf auch nicht die Mannaverwechselt werden, welche mit dem Zucker nichtsweiter gemein hat, als daß sie süße schmeckt,und w-gen ihrer besondern Eigenschaften als eineigenthümlicher näherer Bestandtheil des Pflamzenreichs betrachtet werden muß, von dem >edochschwerlich je in der Iärbekunst eine Anwendunggemacht werden wird.
Kleber.
§- 7l7-
Wenn man eine beliebige Menge Waitzen «mehl mit Wass.r zu einem recht steifen Teigeanknetet, dieien in eine Leincwand bindet, undso oft mit frischen kalten Wasser durchknetet, bisdieses helle abläuft, so bleibt jetzt zwischen derLeinewand eine graue zähe Substanz zurück,welche der Kleber (Colla) ist, auch wohl rhie«risch-vegetabilischeMakerie genannt wird.Der Kleber besitzt folgende Eigenschaften: 1) erist zähe, gelbgrau und besitzt ei^en eigenthüm-lichen Geruch. 2) Durch das Austrocknen wirder harr, und gewinnt ein hornarriges Ansehen.