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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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dem Eindicken frischer Pflanzensäfte den flockigenSchaum.

An merk. Die grünen Kräuter geben bei dem Aus-pressen einen undurchsichtigen grünen Saft, auS»reichen sich ein grünes Pulver (grünesPflanzensatzmehl) durch Ruhe oder Filtriernabscheidet. Dieses besteht fast ganz aus E iweiß-sivff und einem grünfärbenden Harze eigen-thümlicher Art, von dem vielleicht auch noch ein-mahl «ine Anwendung in der Färbekunst zumachen ist.

Fettes Oel.

§. 723.

Die fetten Oele z. D. Olivenöl, Leinöl,Hanföl, Mohnöl :c. finden sich in den Saamenund Früchten vieler Vegctabilien mir schleimigenund wässerigen Theilen umgeben. Man gewinntsie auf eine sehr einfache Art durch das Zermal«men der Saamen rc. und Auspressen, welchesim Großen in besonders dazu eingerichtetenMühlen (Oelmühlen) geschieht.

§- 7 - 4 -

Die fette» Oele besitzen folgende Eigenschaf-ten : i) Sie sind leichter als Wasser und schwim-men daher auf solchen. 2) Sie sind im Wasserunauflöslich. Z) Auch im Alkohol lösen sie sichnickt auf. mit Ausnahme einiger wenigen die imhöchstwasscrfreien Alkohol auflöeltck sind. 4) Sieverflückltgen sich nicht bei dem Siedpunkie deSWassers, und lassen sich folglich mit Wassernickt überdestillircn. 5) Sie lösen sich leicht inAetzlgugen auf, und bilden damit Seifen. 6) Sie