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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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Wassers flüchtig, und lassen sich daher mit Was»ser übcrdestilliren. 2) Sie lassen sich ohne Bet»hülfe eines Dachkes entzünden, und brennen miteiner hellen Flamme. Z) Sie lösen sich leichtund reichlich in Alkohol auf. 4) Sie löHn sichim Aciher oder Naphtha auf. 5) Mit fet»tcn Oclen lassen sie sich vermischen. 6) Mitätzenden Alkalien verbinden sie sich nicht zu Sei»fen. 7) Sie lösen sich nur in sehr geringerMenge im Wasser auf, ertheilen demselben aberihren Geruch und Geschmack. Vermittelst deSZuckers werden sie im Wasser reichlicher auf»gelöst. 8) Sie besitzen immer den Geruch derSubstanz aus der sie gezogen sind; so riecht dasNelkenöl wie Nelken, das Zimmtöl wie Zimmt»rinde, das Krausemünzöl wie Krausemünze rc.Nur daß das Oel immer einen weit durchdrin»gendern Geruch hat, als die Substanz selbst,oder daß in dem Oel der Geruch der Substanzkonzemrirt ist.

§- 728.

Die Farbe der ätherischen Oele ist mannich»faltig verschieden, es gibt grüne, blaue, gelbe,rothe, braune und weiße Oele. — Auch ist ihrspecifisches Gewicht sehr unterschieden, die inei»stcn sind leichter als Wasser und schwimmen aufdemselben, andere aber z. D- das Zimmt, Nel»ken » und Sassafraßöl sinken im Wasser zuBoden.

§. 729.

Gewöhnlich finden sich die ätherischen Theilenur in einigen Theilen der Vegetabilien; beieinigen in den Blumen, bei andern in dem