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etwas veränderter Gerbestoff. Z) Auch die Altkalten schlagen den Gerbestoff nieder, indem siesich damit verbinden. Säuren zersetzen dieseVerbindungen wieder, ü) Das Eisen wird durchden Gerbestoff au« seiner Auflösung in den Säu-ren mir einer schwarzblauen Farbe niedergeschla«gen. 7) Auch die meisten andern metallischenSalze werden durch dem Gerbestoff niederge>chla<gen, indem er mit den Meralloxiden unauflöskliche Verbindungen eingeht.
§. 736 .
Der Gerbestoff ist bei der Anwendung derndstringirenden Veqerabilien zur Hervorbrtngungschwarzer Farben oft nachteilig. Allein er fin-det doch mancherlei Anwendungen zur Befestigungder Farbe», vorzüglich in der Färberei des tür-kischen Norhs, wie wir in der Folge sehen wer-den. — Es scheint übrigens mehrere Arten vonGerbestoff zu geben, die in ihren Eigenschaftenmehr ober weniacr von einander abweichen. Soist z. B. der Gerbctioff der Gallapfel verschiedenvon den im D-achenbluie, der das Smacks vondem des Maulbeerfärberholzes u. s. w.
Wachs.
§- 737 -
Das Wachs kömmt in vielen Stücken mitden fetten Oelen übercin, nnterscheiber sich aberdu ch seine Konsistenz davon, und auch dadurchdaß es nicht ranzicbt wird. Es löset sich in denfctren und ätherischen Oelen auf, verbindet sichMit den Alkalien zu festen Seifen, und läßt sich