der ganze Bogen 57729,67 iſt. Die laͤnge des Grades wird
Von der Groſſe der Erde. 62
det man die Geöͤſſe eines Grades fuͤr einen ſo groſſen Halb-meſſer. Aus C findet man den Umkreis der Erde im Aequa-tor; gleichergeſtalt auch die Umkreiſe der Parallele, indem Cl.den Halbmeſſer des Parallels in A gleich iſt, und CL.=
CE coſs.. Aber den Umkreis der Erde im Meridian und die
c01U 9
Groͤſſe der Oberflaͤche der Ellipſoide zu beſtimmen, dazu gehoͤretnoch eine weitere Unterſuchung, deren Aufklaͤrung wir ſo lange
ausſetzen wollen, bis wir die lezten und genaueſten Gradmeſſun-
gen erwaͤhnet haben, welche dazu dienen werden, die Groͤſſe derErdaxe und des Durchmeſſers des Aequators zu finden.
H. 22.
Aus§. 20. erhellet, daß die franzoͤſiſche Akademie der Wiſ-ſenſchaften, ſich das Problem von der Groͤſſe der Erde gleichſamzugeeignet habe und ihre Handlungen zeugen von der dabey an-gewandten, unverdroſſenen Muͤhe der franzoͤſiſchen Geometer.Maupertüis und ſeine Gehuͤlfen reiſten 1735 nach Schweden, ſienahmen unſern beruͤhmten Celſius zu ſich und eileten nach Torneë,ſo daß ſie im Julius die Gradmeſſung anſtengen. Sie fandenden Abſtand zwiſchen den Parallelen von Tornes und Kittis
55023,47 Toiſen, und daß der Meridianbogen zwiſchen dieſen Pa-
kallelen 577 28“ ⁄ enthielte; daraus ſchloſſen ſie einen Grad auf
22437,9 Toiſen oder 62842,9 ſchw. Faden. Die Breite von dem
Mittel dieſes Bogens ward zu 660 19 34 2 beſtimmt(a). Die-ſe Meſſung iſt ſo genau berichtiger fuͤr die Abſtaͤnde der beyden Pa-rallele, daß dagegen kein Zweifel erreget werden kann; aber der
Gradbogen iſt zu klein, naͤmlich nur 57, 29,67“ und wegen der
trahlenbrechung muß er noch um 1 vergroͤſſert werden, ſo daß
3 daher
M.(2) De la fgure de la terre determinée par les obſervations deaupertuis.