Band 
II.ter Theil.
Seite
73
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Von der Groͤſſe der Erde. 23Eben o wenig kann man ſich auf die Beobachtungen verlaſ-ſen, welche Deshayes 1699 und 1700 gemacht hat(e), naͤmlich.daß das Pendul zu Cayenne 438,5 Lin. und eben ſo groß auf derInſul Granade unter 120 16 Breite ſey; aber 4382 Lin. auf derInſul St. Cbriſtoh und 439 lin. auf Domingo, von welchen dieerſte 170 09“, und die zwote 190 48 Breite hat. Richers mitvielem Fleiſſe angeſtellte Beobachtungen widerſprechen der erſten,nach welchen CP zu CE wie u18,66 zu 119,56 wjpaͤre. Und dadie zwote das Verhaͤltniß wie 110,89 zu n1, 89; die dritte wie115,58 zu 116,58; und die vierte wie 126,95 zu 127,95 giebt, ſoſcheinen ſie alle wenige Zuverlaͤßigkeit zu haben.Feuille machte 1704 ſolche Verſuche in America zu Portoelo unter der Breite von 90 33 und zu Martinique, unter 14*44“ Breite, aber ſeine Beobachtungen ſind laͤngſt verworfen.Denn er gab die Pendullaͤnge zu Porto Belo 4377 Ln. an, wel-che Bouguer und Godin nachher anders gefunden. Und vone berichtete Feuille, daß die Laͤnge des Penduls nur437 Lin. ſey, welches mit den Beobachtungen vom Des Hayesſtreitet. Indeſſen habe ich aus der erſtern BeobachtungCP: CE= 23,274:70,70, aus der andern CP.:CE= 2s0s

: 2506 ausgerechnet.

Delacroyeres Verſuch zu Archangel 1728 unter 640 34,reite muß auch zu den unzuverlaͤßigſten gerechnet werden, denner fand die Laͤnge des Penduls nur 440,644 Lnien und ein ander-

mahl 440,563 Linien(C), wornach CP: CE= 761,3: 75213 oder

623,8::574/8 ſeyn wuͤrde. Man machte ſolche Verſuche nur, dieAbnahme der Schwere oder die Verkuͤrzung der Penduln zwiſchen

aris und dem Aequator und ihre Verlaͤngerung zwiſchen Parisund den Polen zu viee Thlgh; war 1“ um ihre Genauig-

keit1. 8

(K) Maup. ſur la Parall. de la Lune 88 123(8).“ Petr. T. 8 P. 322.