seyn, wenn man den Namen Südpol dem Ende derNadel gäbe, welclies gegen Norden gerichtet ist, undden Namen Nordpol dem entgegengesetzten. Wirwerden daher diese Benennungen auf diese Weise brau-chen , so. wie es auch bereits in England schon üblichist, und wir werden folglich südliches Fluidumdasjenige nennen, welches den am nächsten gegenNor-den liegenden Tlieil derNadel einnimmt,- nördlichesdagegen dasjenige, welches in dem gegen Mittag hinliegenden Tbeile derselben seinen Sitz hat.
6. Es ist mit dem Magnetismus so, wie es mit derElehtricität seyn würde, wenn es in derNatur hlos voll-kommen idioelektrische. Körper gäbe. Jeder Magnet hatimmer nur seine natürliche Quantität Fluidum , welchesich gleich bleibt; er kann mithin weder eine Quantitätneues noch hi nzu komnienfies Fluidum anderwärts heraufnehmen, noch von dem, was er seiner eignen Na-tur zufolge besitzt, etwas ahtreten; und der Ueber-gang in den Zustand des Magnetismus hängt lediglichvon dem Freiwerden der Leiden Fluidums, aus welchendas natürliche Fluidum zusammengesetzt ist, und davonah, dafs sie beide an den entgegengesetzten Theilcn desEisens in Wirksamkeit kommen.
Diese Theorie verbannt, wie man sieht, die ma-gnetischen Atmosphären und Ausströmungen, deren Exi*stenz überdem ein Tbeil der Thatsachen widerspricht,und die für die übrigen selbst blos schwankende und un-bündige Erklärungen geben, was nichts erklären heilst.Wir setzen an ihre Stelle Kräfte, deren Gesetz, durch«ine erste Beobachtung einmal dajgethan, nachher alleKacta durch die strenge Methode des Galculs eng un-