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ter sich verbindet; und die Idee von zwei Fluidis , inwelchen wir jenen Kräften den Silz anweisen, eineIdee, deren die Theorie absolut entbehren könnte,wird, wenn man will, eine- blofse Hypothese sayu zurUnterstützung unsrer Vorstellungen, indem sie dadurchauf Dinge bezogen werden, die uns ein Bild von derSache geben, und die, wenigstens für uns, so gut sind,als ob sie wirklich existirten.
7. Je härter das Eisen ist, desto mehr Schwierig-keit finden die beiden Fluida , sich in seinen Poren zubewegen; und im Allgemeinen ist diese Schwierigkeitbei weitem gröfser, als der Widerstand, welchen die
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Idioelektrischen Körper, selbst solche, die diefs am mei-sten sind, der Innern Bewegung der aus ihrem natürli-chen Fluidum, entbundenen einzelnen elektrischen Flui-dums leisten. Coulomb vergleicht diesen Widerstandmit der Friction, und gieht ihm den Namen coer c i-tive Kraft. Sie ist es, die die Kraft der Magnete solange Zeit hindurch aufrecht erhält, indem sie dem Be-streben der beiden Fluidums, sich vermöge ihrer ge-genseitigen Anziehung zu vereinigen, ein Gegengewichtleistet.
8- Die magnetischen Erscheinungen hängen nachdem oben Gesagten, so wie die elektrischen, von dergleichzeitigen Wirkung von vier Kräften ah, nemlichvon zwei Anziehungen und zwei Abstofsungen, welchesich in dem Eisen, so lange dasselbe kein Zeichen von Ma-gnetismus gieht, gegenseitig das Gleichgewicht halten.
Nehmen wir jetzt an, man halte zwei Magnete ge-gen einander j so werden stell diese Körper in demselbenFalle befinden, wie zwei idioelcktrische Körper, die an