dem einen Ende Glaselekfricität, am andern Harzelektri-cität haben. Daraus ergiebt sich, dafs, wenn dieMagnete ihre Südpole oder ihre Nordpole gegen einan-der hehren., Abstofsung Statt Jinddn mufs; und wennim Gegentheil der Südpol des einen dem Nordpol desandern zugekehrt ist , so wird Anziehung Statt finden.Diese Resultate lassen sicli leicht vermittelst eines ähn-lichen Raisonnements beweisen, wie das war, das wirin Bezug auf zwei elektrisirte Turmaline, anstellten.Bios die Namen brauchen vertauscht zu werden.
9. Wenn man einen unmagnetischen Eisenstab MN(Tig. 120.) einen! Magnet AB gegenüberstellt, so dafser sich in der Wirkungssphäre des Magnetes befindet,und hierauf das anwendet, was wir von einem elektri-sirten Körper in Bezug auf einen andern, der im natür-lichen Zustand ist, gesagt haben, so wird man finden,dafs der Stab, zufolge der Wirkung, welche der Ma-gnet auf ihn äufsert, ebenfalls die magnetische Eigen-schaft erhalten mufs. Wenn also A der Südpol desMagnetes ist, so wird M der Nordpol des Stahes wer-den , oder umgekehrt. Es wird mithin in jedem FalleAnziehung zwischen beiden Körpern eintreten.
10. Aus dem so eben Gesagten sieht man ein, dafskein Grund vorhanden w«ar, sich zu verwundern, wiedie Mineralogen zuweilen gethan haben, wenn sie sa-hen, dafs gewisse eisenhaltige Mineralien, wie z. B«Serpentin, die am Magnet Pole zeigten, und anziehendund abstofsend auf ihn wirkten, dennoch nicht imStande waren , selbst nur ein kleines Splitterchen Eisen«ufzuheben. Denn im erstem Fall waren von beidenSeiten die Kräfte schon im voraus ganz dazu eingerich-