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Zweyter Abſchnitt.
Von dem Umtriebe des Geldes in
den Gewerben.
§. 243.
s iſt nicht genug, daß ſich Reichthum in dem Der Reich-kande beffndet; ſondern der Regent muß auch khum des fam-alle dienliche Mittel anwenden, damit dieſer Reich⸗ dig in den Ge-thum beſtaͤndig in den Gewerben verkehret werde, werben eirculb-und aus einer Hand in die andere gehe(§. 129);denn darauf koͤmmt der wahre Reichthum des Lan-des lediglich an(§. 128). Hierdurch werden naͤm-lich die Unterthanen in den Stand geſetzet, ſowohldurch Fleiß und Arbeit ihre Nothdurft und Bequem-lichkeit zu gewinnen, als auch das Ihrige zu denBeduͤrfniſſen des Staats beyzutragen. In der Thatkann man ſich eine Republik ſehr natuͤrlich unter demBilde eines menſchlichen Koͤrpers vorſtellen. DerReichthum iſt das Blut, die Gewerbe ſind die Adernund die Regierung iſt das Herz, in welches der inden Gewerben cirrulirende Reichthum durch die Ab-gaben nach und nach fließet, und ſich von dar wie-der in alle Theile des Staatskörpers durch den Auf-wand der Regierung ergießet. Die Mittel nun,welche dieſe Circulation des Geldes befoͤrdern, habenwir in dieſem zweyten Abſchnitte abzuhandeln.
§. 244.
Wenn man uͤber die Sache gruͤndliche Betrach⸗ Vielerley28 8 w.—. Hauptmittel,kungen anſtellet: ſo findet man, daß die Circulation welche die Cir-¹ jor H j eför⸗ culation desdes Geldes eigentlich cass 8 Hauptmittel beſo bebes ſisr-rn.