im Lande. 275
moͤgen auf Univerſitaͤten verzehrt haben, im Kummerund Elend ſitzen, und dem gemeinen Weſen, wo nichtuͤberlaͤſtig, dennoch gaͤnzlich unnüͤtze ſind; da ſie hin-gegen als Kaufleute, Manufacturiers und Handwer-ker ſich ſelbſt ganz wohl haͤtten naͤhren, und dem ge-meinen Weſen zugleich nuͤtzlich ſeyn koͤnnen. DieſemUebel wuͤrde die Regierung ganz leicht abhelflicheMaaße geben koͤnnen, wenn ſie in Anſehung dererjeni-gen, ſo ſich der Gelehrſamkeit widmen, ſo ernſtlichePruͤfungen von Zeit zu Zeit anordnen wollte, als dieweiſen Sineſer bey ſich eingefuͤhrt haben.§. 259.
Endlich wird zu dem Zuſammenhange des geſamm⸗ ein vohl ein-
ken Nahrungsſtandes uͤberhaupt ein wohleingerichte⸗ keligereehtes Intelligenzweſen erfordert. Es muß naͤmlich in al⸗ nn Noch zulen anſehnlichen Staͤdten woͤchentlich ein gedruckter menhange desBogen heraus kommen, in welchem von allen zu ver⸗ Nancerce-kaufenden, zu verleihenden, zu verpachtenden und an⸗ e,dern in den Nahrungsſtand einſchlagenden Sachen Un-zeige und Nachricht gegeben wird. Den uͤbrigen Raumkoͤnnen zwar gelehrte Abhandlungen einnehmen, wiezeither an verſchiedenen Orten geſchehen iſt. Alleinda die Abhandlungen aus der Rechtsgelehrſamkeit,Weltweisheit, Geſchichte und dergleichen mit demNahrungsſtande, welchem doch die Blaͤtter gewidmetſind, keinen Zuſammenhang haben; ſo ſollte man bloßſolche Abhandlungen daſelbſt einruͤcken laſſen, die denManufacturen, Fabriken und Gewerben, und uͤber-haupt dem geſellſchaftlichen Leben der Menſchen, zurAufnahme, Vortheil und Befoͤrderung gereichen.Man ſollte auch die Anſtalt treffen, daß die den Zu-ſammenhang des Nahrungsſtandes betreffende Nach-richten haͤufiger, als gemeiniglich geſchieht, eingeruͤcketwuͤrden.
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