und Handwerks-Mefen. 291
nen, die Feuer und Hammer zu ihrer Arbeit brau»chen : Manufakturen aber heißt man dieftmgen, wel-ch? mit vei schiebenen Arten der Handarbeiten oh-ne Feuer und Hammer zu Stande gebracht werden.
§> 276.
Die Handwerke, so die Alten eingeführet haben,sind von gar verschiedenen Arten. Man kann sie ei-nes Theils in diejenigen, soimFeuerundohne Feuerarbeiten, sowohl als nach Beschaffenheit der Mate-rialienund Waaren, so sie bearbeiten, in grobe undfeine Handwerker, eintheilen, als z. E. die Grob-schmiede, Kleinschmiede und Schlösser, Zimmer-leute und Drechsler, u. d. m. andern Theils aberkann man sie auch ncicb der Kostbarkeit ihrer Waa-ren, n ch welcher sie öfters vor andern Handwerkenenieu Vorzugverlange», undalsKünsiler ang'selensen» wölbn- voneinander unterscheiden, als dasinddie Goldschmiede, Uhrmacher, Drathzieher u. a. m»Nach ihrer innerliche» T>"dichtung aber, und denenbeo ihnen emaesührren Gewohnheiten, sind sie ent-wed r geschenkleoder ungeschenkteHandwerker, nach-dem sie nämlich gehalten sind, »je wandernden Ge-sellen mir einem festgesetzten Geschenke zur Zehrungzu versehen oder nicht; sie sind ferner eingeschränkteoder freye Handwerke, nachdem nämlich die Mit-glieder aus eine gewisse Zahl oder gewisse Arbe,ts-sta te eingeschränket sind, oder nicht. Alles diesesaber ist in Betracht des Aufnehmenö desHandwerkS-wesens von keinem besondern Nutzen '").
Die nützlichste Einthcilimg ist diejenige, da mandie Handwerker in handelnde und auf Geding ar-beitende Handwerker eintheilet, davon jede Artwieder verschiedene Unrerabtheilungen leidet, z. E.die hanüelnocn Handrve'ke können in solche, die ihreArbeit im Kleinen vi kaufen, und in solche, diesie im Ganzen verlranocln, eingetheilet werden.
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VerschiedeneArten derHandwerke.