185
und Grüuingeramt brachten die Zürcher auf Friedens«gedankcn. Sie versprachen Unterwcrffung unter unbe-dingten Rechtsspruch. Dazu beredten auch die fünfKantone die in ihren Forderungen unmäßigen Schwyzev.
Am 18 . Wintermonat wurde der Vergleich im Feldgeschlossen, und am i. Christin, zu Luzern verbricfet.
Aber der gemeine Mann zu Zürich erkannte in die,sein Friede den Schimpf seiner Vaterstadt. Stüßi, derihn nie, einmahl nicht so wollte, nährte den Funken.
Laut wird die Forderung um Krieg und Rache, derwieder emporgehobene Stüßi 92) desto heimlicher. Er 1441sucht Oesterreich zu gewinnen, schwört im Laufe derdießfälligen Unterhandlungen in äußerster Verstellungdie Bundeseide 93) , und macht den unversöhnlichenFeind der Eidgenossenschaft im Traktat vom 17. Brach-1442monat zu seinem Bundesgenossen gegen jeden, der dieZürcher innert dem bestimmten BnndeSkreise 94) an-
92) Rathsherr Heinrich Effinger und der StadtschreiberRudolph von Chaam waren von der Friedensparthei.
93) Durch Erneuerung der Bünde suchten die Eidgenossendie Zürcher auf eine Erklärung zu bringen. So freund-schaftlich schien alles wieder in sein Geleiß zu kommen,daß in diesem Jahr Zürich mit den Boten andererStänden einen Streit der Gemeinde Rüti mit Ulrichvon Hertenstcin schlichten half. Stadtarchiv.