1446 An St. Fndolinötage war die Schlacht bey Ragatz.Die Erinnerung, daß die Vater an diesem Tage zuNäfelS schlugen/ begeisterte zum Sieg. Er war vollkom-wen 126) / aber konnte nicht benutzt werden.
Daß ist die letzte Waffenthat in diesem Krieg. DieVater der Kirchenvcrsammlung zu Basel leiteten eineUnterredung ein. Beyde Theile waren müde. Die Bür-gcrschaft zu Zürich uneinig 127), ihr Gebiet eineWüste, in der die fremden Völker und ihre verschul-deten Anführer 128 ) noch aufzehrten , was der Feindnicht nahm. Schwyz, Zug und Glarus , als beständigunter den Waffen, waren erschöpft — und Stüßiund Neding tod , und so wurde auf Verwendung desPfalzgrafen Ludwig von Bayern zu Konstanz Friede
125) Die Eidgenossen verloren 12/die Oesterreicher 600 Mann.
127) Vor allen sckwyzerisch gesinnt / war die Äbtissin amFrauenmünster Anna von Höwen. Sie korresvondirtemit ihnen durch die Klosterfrauen in Einsidlen/ undunterstützte sie mit Geld (Kundschaft über siein der Sakristey der Chorherr»); dann ihrLiebhaber/ Rathsherr Hans Meist/ der mit AmmannHäßler zu Aug Briefe wechselte rc. rc. A. a. O. Aberauch zu Zug waren oesterrejchisch gesinnte. Bd. III.6. 351.
128) Darüber gibt ein Brief des Pfarrer Rotz / zürcherifchenAgenten in Wien , wichtige Aufschlüsse.