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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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Der König von Frankreich hatte die Eidgenossenkennen gelernt. Seinem in der Politik unübertroffenenSohn cntgieng nicht/ was diese sich täglich mehren,den Nachbaren 139) alö Freunde ihm nützen könnten/und darum mag er gern bewilligt haben 140) , daß 1452sie in seinem Reiche freyen Handel und Wandel üben/und daß kein Theil den andern schädigen soll. Dasist die erste diplomatische Berührung mit Frankreich .

Kaum mit Oesterreich in Richtung / 141)., undso eben vom gezüchtigten Konstanz 142) heimgekom.nie» / bricht mit diesem Hause neuer Krieg aus.

139) Appenzell und die Stadt St. Gallen tratten 1152 demBunde der Eidgenossen bey. Jener Stand eigentlichschon ilii. 1151 folgt Schaffhansen.

ilü) Daß die Eidgenossen als Werber erscheine»/ mag Hofe-tikette seyn.

111) Auf einer Tagsatzung zu Luzcrn (1151) wird beschlos-sen aus den eidgenössischen BundeSbriefc» mit Zug denVorbehalt der ocffreichischen Rechte wegzulassen/ undstatt dessen künftig das römische Reich vorzubehalten.

112) 1160. Einer von Konstanz nannte auf einem Freyschies-sen daselbst die Münze eines LuzerncrS: Kühp läp-pert. Die Red kam in die Kantone. Diese nahmen dasals Sache gekränkter Nationalehre/ und sogleich brachenvon Zürtch/ Luzer»/ Ury/ Sckwyj/ Unterwalden/ Zugund GlaruS 1000 Mann zur Rache auf / nahmen Wein-felden / dessen Vogt mit dem Beschimpfer zu Konstanz