Wegen einem von Herzog Sigmund gefangenen Bi-schof werden die Schweizer gegen ihn vom Pabst, derihn gebannt hatte, aufgehetzt. Sogleich zogen Luzem1459 und Unterwalden vor seine Stadt Wimerlhur, underwarteten da den Zuzug der Zürcher . Diese aberhatten andere Interessen 143), und nahmen erst, nach-dem andere und gewichtigere Titel 144) kamen, andiesem schwerlich zu rechtfertigenden Kriege theil, undrückten mit den Zugern 145) vor Winterlhur, undLinnen einem Jahr (1460) war ohne erhebliche Waf-fenthal, weil die Familie der oesterrcichischen Prinzenunter'sich selbst uneinig und im Kriege, das Thurgau von den 7 Orten 146) erobert, und in Pflicht ge-nommen. Im ganzen Feldzug verloren vor Wald6Hutdie Zuger 1 Mann 147).
verwandt war, und gaben ti ihm erst wieder, als er2000 GI., und Konstanz 3000 Gl. zahlten. Es hatte derBischof daselbst gemittelt, und gieng, solche Männerzu ehren oder zu brauchen, in den Bund der Eidgenossen.
143) „ Sie'hätten Winterlhur selbst gern gehabt." Msptbey Zurlauben.
141) Die Derburgerrechtung mit den Brudern Gradler, diean Zürich Eglisau verkauften.
115) Sie waren die ersten bey den Zürcher ». Hatten demHerzog am 5. Weinmonat 1460 abgesagt.
147) S. Beylag llt. D.