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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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1499 Fünfzehnhundert greisen den sorglosen und zerstreutenFeind an, und schlugen ihn in die Flucht. Er hinter-ließ 1400 Todte und 15 Kanonen 246).

Kaum vernahmen die Eidgenossen am obern Rbein,was ihre Waffenbruder am Bodenscc gethan, so be-schloffen sie die Schwäbischen aus ihren Verschan.zungen bey Frästen; zu treiben. Heinrich Wohllebvon Un> war die Seele «des gefährlichen Unterueh-mens. Den Feind in Rücken zu nebmen, setzte ermit 2000 Mann in ungläubltchen Schwierigkeiten überden Lanzengasterberg, überrumpelte die Vorwache,hiebe über 2500 der besten Soldaten (der stählerneHaufe geheißen) nieder, drückte durch Verbacke undSchanzen, auf den hinter einer dreyfachen Linie vonGeschütz stehenden Feind. Wie Winkelried , nnsterbli-chen Andenkens, ergreift Wohlleb die Spieße seinerFeinde, ruft: eilt zum Angriffe — der Sieg kanneüch nicht mehr fehlen — dafür sey Gott gedankt —und drückt ste nieder. Die Eidgenossen durch die Gasse.Der erstaunte Feind sticht, und läßt 10 Kanonen,und 500 Feuergewehr auf der Wahlstadt. Das ge-fthah am 20. April. Am Sieg hatten 200 ZugerTheil 247).

246 ) S. a. a. £)<

247 ) S. a. a. D.