Die öfter« Ausfälle der Besatzung in Konstanz be-1499stimmten die Schweizer 248) zur Wiedervergeltung.
Das Heggau wurde verwüstet, seine Städte und Schlös.ser ausgeraubt und verbrennt.
Aus Niederlanden hinauf kam der Kaiser zur muth,losen Armee. Leben und Muth in sre zu bringen,mahnte er alle ReichSftände gegen dieses „abtrünnige„Baurenvolk". Er verkleinerte in seinem Manifest dieSiege der Schweizer 249). Völkerrecht und Ehre Got-tcs waren die Zauberwörter, seine Schwaben gegendie sieggewohnten Eidgenossen zu entflammen.
Seine große Macht zog der Kaiser um Konstanz zusammen. Das Thurgau war bedroht. Ihn davonabzuziehen, beschlossen die Eidgenossen an drey Ortenanzugreifen. Bern, Freyburg und Solothurn sollten
248) Aürjch, Bern, Luzern, Aug, ssreyburg und Solothurn .AuS einer Seckelmeisterrechnung von 1501 erhellt, daßdie Jugcr aus den Brandschatzungen ihre Söldner zahl-ten, den Ueberrest heimbrachten.
249) Aber zu seinen Truppen sprach er anders: „ Was sie in„ offenem Feld ausrichten wollen, die sich nicht einmahl„hinter Verschanzunqen halten können"? Daß er rechthatte, bewieß der 22 . May auf der Malserheide, woauch etliche von Aug gewesen seyn sollen. Mspt beyAnton Acklin.