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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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242
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1499 Unordnung. Die Kaiserlichen stellen sich an der Birs in Schlachtordnmng auf. Umsonst ist die übermensch-liche Anstrengung der drey Kantone. Das feindlicheGeschütz, ihre Rmerey, endlich die Ueberzahl scheinendas zweytemal in gänzlicher Niederlage der Eidgenossendie Ufer der BirS verewigen zu wollen, alö in schwarzemMantel, und weißem Kreuz auf der Brust, ein Priesterheransprengte, zum Kampf ermunterte, selbst mit-kämpfte, und von HülfSvölkern sprach 257). DaSwar unser Sladtpfarrer, Hanö Schönbrunner, einSohn Peters und der Anna Kolin. Ihm auf denFuß nach stürzen 800 Luzerncr und 4oo Zuger unterihrem Ammann Werner Steiner, und dem Panner.Herrn Hans Kolin, auf den Feind, beleben ihre Hof-nungölosen Bundesgenossen mit neuem Muthe; derFeind wankt, sticht, und vollendet an der Biröbrückeseine Nidcrlage. Ei» und zwanzig Kanonen, alleBagage, mehrere Fahnen waren die Früchte deS Sie-ges. Der Graf von Fürstcnberg, nebst vielem Adel 258)

257) „Liebe Eidgenossen sind dapfcr: dann meine Herrn von„Luzcrn und Jug sind mit ihrem Volk zugegen , euch„zu helfen." M. Hallmeyer histor. Beschrei-bung wer Stadr St. Gallen rc.

258) Zwey von Tbicrssein verkauften, in einem Rebhäuslcinverborgen und verdeckt, um ihr Geschmeid und Geld Le-ben und Freyheit. Alpenrosen 1814.