Buch 
4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
Entstehung
Seite
243
JPEG-Download
 

2 43

lag<ln unter 3000 der Ihrigen. Die Schweizer verlo-iäsi-ren 150 Mann 259 ),

An St. Morizentage wird durch Vermittlung vonFrankreich , Mayland und dem Markgrafen Kasimirvon Brandenburg 260) der Friede geschlossen. Fürsechs gewonnene Feldschlachten erhielten die Eidgenos-sen gar nichts 261), und nichts der Kaiser und dieSchwaben , als eine dem Adelstolz wohlthuende Eti-querc 262). Schwyz und Zug konnten sich lange nichtenrschliesseu, so einem Frieden anzunehmen 263).

359) Wovon die meisten au» dem Treffen geflohene von denLuzerncrn und Zugern niedergemacht wurde». S. B ey-lagen 1 i t. G.

260) Seit dieser Zeit unterhaltet Preußen freundschaftlich-Verhältnisse mit der Schweiz .

261) Der Erwerb des Landgerichts über das Thurgau kannfür nichts gelten, weil dic VII. Kantone mit derLand-voatey Frauenfeld die Oberherrschaft über das Thurgauschon besaßen. S. 202).

262) Den Entscheid wegen dem tburgauischen Landgericht sollvom mayländischen Herzog abhängen. Den Eidgenossensprach es denn auch in seinem Name Galeatzo Visconti zu,wie selbes die Stadt Konstanz , als Pfand vom Kaiserbesessen. Um 20,000 Fl. mögen er oder seine Nachfolgerselbes wieder an das Ncick lösen. Stadtarchiv.

263) N. GlUtz -Blo tz heim rc rc.