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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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zusagen. Er zog in Krieg ( ReiSlaufett). Die Herrnbrachten fremde Geloer instand. Von jenem kam Vcr-Milderung und Unsittlichlcir. An dicftu greng die Frey.heil unter. In beyden wurzelt die Zeit deö politischenund religiösen Zerfalls. Anderswo muß man die Ursa-chen nicht suchen. ES hat so kommen müssen.

Von zunehmender Sittenlosigkeit der Geistlichen,wie sie an andern Orten vorkam 2 ), findt man in die-ser Zeit zu Zug keine Spuren. Die ersten aus ihnenübten Handarbeit 3). Das Volk war fromm; darumwurde viel an die Armen 4) gestiftet; vieles an undfür Pfründen 6). Vergeblich sucht der Konstanzerbi-

2) Zu Bern wurde den Pfaffen 1405 fortgebotten, und wel-che nicht giengen, aufgefangen, und in Kebylhurmgelegt. Sie sind nicht ohne Verdacht, daß durch sie52 Häuser abgebrannt. Schodeler. Zu Zürich ver-holt 1433 der Rath den Pfaffen das nächtliche Herum-ziehen in Narrenkleidern. ES schwärmten so selbst dieÄbtissin am Frauenmünster, die ihrem Liebhaber einKind gebahr (S. 198 Note 127) mit ihrer Magd Ur-sula. Wie die Nonnen zu Engelbcrg lebren, beschreibtHammerlin in seinen Dialogen.

3) M. Eberhard selbst verfertigte Meßkleidungen.

4) Bey St. Michael (S. 128). Die Stiftungen gescha-hen alle an Kernen.

5) 1403 ein Pfd. Pfenning an die Pfrund bey St. Michael.Stadtarchiv. 1425 wird die Frühmeffervftund (die