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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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zu Oberwyl 36 ), und hilft denen von MeyeMappel zuErrichtung der heutigen Pfarrpfründe 37).

Mit Recht wird die Kirche bey St. Oswald vonjedem Kenner als Meisterstück der Baukunst bewun-dert. Im vorherrschenden gothischen Geschmack 38)

Vermögen besessen haben. Denn der Kirchmcyer bliebihr (Rechnung von 1467) 65 Mütt Kernen schuldig.

36) 1467 auf Kosten der Oberwylcr. Den Gutthätern solleauf S'. Jörgentag Jahrzeit gehalten werden. Am 17.April 1169 wird sie von dem zum Bruder Klaus rei-senden Bischof Thomas eingesegnet.

37) ,, Cum auxilio providi ministri et consulum oppidi Zug.”Bischöflich c Konfirmationsurkunde 1472.

38) Doch ist sie wegen den vielen und hohen Fenstern sehrhell/ und / obgleich ganz mit Quadern gebaut/ in derAusführung eine solche Leichtigkeit / daß das kaum 5 Zolldicke Gewölb (ein opus reticulatum) eher zu schweben/als auf den baumartig auSlaufcndcn Pfeilern zu ruhenscheint. Weder die linke noch die rechte Seite ist/ wieeinige meinen/später angebaut. Wie die Idee nun ausge-führt ist / war sie ursprünglich aufgefaßt. Aber in derlangen Zeit (1515 wurde noch gebaut. Die Jahrzahl istam Gibel der Kirche) arbeiteten verschiedene Meister.Man sich; das am Cbor / den ein Meister Frank um310 Gl. machte/ und am Unterschied des Gurtwerks anbeyde» Seirenaewölben. Meister, Hans und Meister Dönibrachten 1514 das mittlere Gewölb zu Ende. Es kostete882 Gl.