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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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ist römischer Styl 39 ) und griechisches Verhältniß 4o)nicht zuverkenncn. Der Baumeister hieß Hanö Fel-der 41); er baute zu gleicher Zeit die Wasserkirche zuZürich , die Pfarrkirche zu Mcnzingen, und die zuSt. Wolfgang 42); aber daß das herrliche Werk zuStand kam, verdanken wir dem damahligen Stadtpfar-rer M. Johann Eberhart. Was er geopfert und ge-than, wie er daran all fein Vermögen, das Einkommen

L9) Das Bogenwerk ("Vitruv. lib. 6) und drey Navate »wie der FriedcnStempel zu Nom und Balbeck. I. Win-kelmann Anmerkungen über die Baukunstder Alten k. ic.

40) Wo sich die Lange = 2: l verhielt. Die Kirche St.Oswald ist genau 120 franz. Schuhe lang und 60 breit.

41) Wir wissen des trefflichen Manns Vaterland nicht. Ister aus dem auSgestorbenem Geschlecht der Felder vonZürich ?

42) 1470 an St. Lorenztag wird der erste Stein gelegt.An Ort und Stelle soll ein frommer Pilger das Bilddes heil. Wolfgangs an eine Tanne gehängt haben. We-gen den vielen der verübten Wundern, und erfolgtemZulauf scye der Kirchenbau veranlaßt worden. Ander Decke ist das Wappen der Catharina von Zimmern,die 1496 Äbtissin zu Zürich war. Die B d. I I. S. 8 2erzählte Sage ist glaubwürdiger als die .Historie vomPilger. Woher (Stiftungen finden wir keine) sollte dieKirche so schnell fundirt wenden seyn , daß bis 1617zwey Kapläne gewesen? und warum zwey Kapläne beyeinigen Häusern, und in der Nähe vieler Pfarrherrn?

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