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zweyer Pfründen, und seine ganze Zeit gesetzt/ und vonseinem Leben als Bürger und Priester reden wir imletzten Band.
In der Pfingstwoche 1478 wurde auf der Stelle/wo die alte Kirche 43) gestanden / der erste Steingelegt 44). Im vierten Jahr wurde Gottesdienst/darin gehalten. Es kostete der Ban nicht volle 4000Gl. 45) ; die Stadt gab 1140 Gl ., Ziegel , Holz undandere Materialien; das meiste erhob Eberhard ausSteuern 46). DaS Ehrfurchtsvolle deS Tempels wurde
43) Sie soll zu einer Pestzeit errichtet worden seyn. St.Oswald war in der Stadt schon lang verehrt. 1133und 1453 werden für diesen Tag 2 Mült Kernen ge-stiftet. Vier Jahr vor dem angehohenen Bau giebtAI. Eberhart „vill und guote Büocher zu St. Oswald in die libery."
41) Im Name Sigmunds des Herzogen von Oesterreich /und Reinhards Herzo; von Lothringen von Hans Kel-ler/ Dekan.
45) Jedes der steinernen Bilder von außen um den Chor ko-stete 6 Gl.; die große Glocke von Peter Füßlin in Zü-rich 36» Gl. Hans Acklin von Luzern goß eine/ dreyZentner schwer / den Zentner um 12 Gl. rc. rc.
46) Er hat sorgfältig in einem noch vorhandenen Rodeljeden Gukthäler und auch die geringste Gabe aufge-zeichnet. ES gab unter andern der König in Frankreich 200 Pfd./ und wieder 25 Dukaten / die der beym König