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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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258
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Vortheilhaft beweisen dergleichen »euerbaute Tem-pel , wie St. Michael und St. Oswald , und so vielegestiftete Pfründen für die Frömmigkeit miserer Vaterin einem Jahrhundert, in welchem Europa , und un-sere nächsten Umgebungen unaufhaltsam ihrem sittlichenVerderben zueilten. ES ist dieses für unser kleines LanddaS Jahrhundert der Frömmigkeit/ wie eSsonst das Saeculum synodale 50), die Zeit un-zähliger und unglücklicher Versuchen/ den Glauben derMenschen zu bessern oder zu erhalten genannt wird.

In den Anfang dieses oder in die letzten Jahredes abgewichenen SäculumS muß die Abfassung desGesetzbuches der Hünenbcrgcr 51)/ unseres sogeheißenenBürgcrbuches , und die Festsetzung einer Norm in bür-gerlichen und peinlichen Gerichten gesetzt werden. Wirbringen ste im letzten Bande mit den neuern und neue-sten Gesetze» / Verordnungen und Verfassungen.

Den Uebermnth , sich im Staat mit BestechungenStellen zu erwerben / und den Hang/ in Besetzung derAemter Geld zu nehmen , suchte man durch Gesetze zubeschränken 52). Die Obrigkeit verschafte sich Anse-

50) Cave Script. Eccles. hist. Ii terar. Vol. II.

51) Bd. I. S. 21.

22) Jeder Landvoat/ der auf die Regierung gelassen wurde/mußte den regierenden Orten mit Vorweisung eines