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Indessen hatte der Tag zu Konstanz und der pro.fssosjcktirte Nömerzug den französischen Hof, die Nepubli.kaner in den Lagunen, selbst den Pabst, dessen Funddurch Schinner doch das Ganze war, aufgeschreckt. Lud.wig schickte eine glänzende Gesandtschaft nach Zürich ;auch der Kaiser und die Städte des Reichs, und ent.blödctcn nicht, die bessere Sache ihrer Herrn wie voreinem gnädigen Richter zu vertheidigen. Die Tag.
Herrn benahmen sich würdevoll 39). In dieser Stadtzum zweytcnmal 4o); sonst wäre durch die schamlosenKünsten deö Bischofs von Rieux und Roguebertes 4t)das Vaterland an seinen Abgrund gekommen.
Müde sich gegenseitig aufzureiben ohne größereErgebnisse, vereinigten sich Maxmilian und Ludwigmit Hülfe des Pabsts und des KöuigS von Arragonieneinen Dritten, die Vcncdiger, zu plündern. Sie inKraft heiligen Bundes 42) beschlossen die Theilung der
39) „ Lasse» Reden Reden seyn, betrachten beode als eiferesüchtige, unruhige, gefährliche Nachbarn, deren keine-Zorn zu rechen, auch keinem zu trauen scye rc. rc."
40) Neutralitätserklärung zwischen beyden Monarchen. Derrömische Kaiser solle das mayländische nicht angreifen.Aus franz. Dienst wollen sie die ihrigen heimruffen.
41) Wir unterlassen ihre Erzählung — deswegen, weil keingesitteter Mensch sie glauben würde.
42) Geschlossen zu Cambray in den Niederlanden.