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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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1510 Ludwig sah daS nahe Ungewitter. Er zog Volk zu«sammen, besetzte die Pässe dcS Mavländischen, und ver-dächtigte den Dreybund dcS heiligen VaterS bey Kai-ser und Reich.

Aber Schinner rastet nicht. Die kapitnlirten 6000Schweizer 51) eilten in 14 Tagen ohne Rücksicht aufdes Königs bedenkliches Abmahnungsschreiben „zumSchutz der heiligen Mutter-Kirche und ihres Ober-haupts " dem Kolchard zu. Die Gefahr für das May-ländische schreckt „ich den Kaiser auf. Spanien sichertihm Hülfe zu. Ei droht unerwartete Kriegsgefahr vondeutscher Gränze 52.)

Aber der Vaükan, rastlos dem Ziel zutreibendund an Mitteln unerschöpflich drängt den franzosi-

51 ) 300 von Zug.

52) Harte Konstant die Schrecknisse und daS Waffenüberge-wickt der Eiigcnossen aus den Zeiten des S.rwaben-krieges noch iai Auge, daß es in diesem Jahr die Auf-nahm in den eidgenössischen Band sacktet L. Meister(G schichte von Zürich ) airbk der Eifersucht derdemokratischen Kantone Sckul>,- daß eS nickt aesckehen.Robertson (Reisen in die 13 Kantone rc.) sagt,Konstanz habe zu übertriebene Forderungen gemacht.Nach einer Handschrift!. Chronik neigte erst 1512Konstanz zum Sckweizerbund- aber die dortige Fischer-zunft habe es gehindert.