Immer hieng Ludwig seiner LieblinaSidee an, denPabst als treulosen, meineidigen Mann 59) zu ent-setzen. Er verband sich darum naher mit dem Kaiser.
Aber Julius, der gröste Regem seiner Zeit, vernich-tete Absicht und Zweck. Schnell söhnte er sich mit 1511dem Kaiser auö, und schleuderte auf Ludwig den Bann.Scheu traten nun die Schweiger von ihm zurück 60).Schinner war thätig, er verbündete sie nun mittet-bar mit seinem Herrn, daß er dazu half, die Erbver-einigung mit Oesterreich und Burgund zu stande zubringen 61).
59) Anselm.
69) Nur Zürich, Bern und Zug hatten Gewalt zu losen.Fuchs rc.
6t) Für Burgund wegen dem jungen Karl (nackhcrigcmKaiser) als Grasen von Burgund . Diese Vereinigungbestimmt sichern Handel nnd Wandel ohne Zollerhö-hung. Kein Theil soll für die Gegner des andern rie-hen ic. Gegenseitige Anstünde sollen von dem Bischofzu Konstanz und Basel ausgemacht werden. Der Kaiserverheißt ein jährliches Geschenk von 290 Gl. für jedenKanton. ES werden in diesem Jahr 50 rhcin. Gl. inSchatz gelegt „ kömmt von unserem Herrn Kaiser ." Vomnämlichen wieder 168 rhein. Gl. „da wir in marlandsind wgcn; ward uns so viel von den 16,090 Gl."Seckelm. Rechnung. Also gab der Kaiser Geldzum Krieg.