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1511 Unerwartet und nach so eben beseitigtem ärgerli-chen Handel mit Savovcn 62 ) erglühte der Krieg ge-gen die Franzosen , weil ihr Landvogt zu Lauts dreyeidgenössische SraatSläufer aufheben und gegen allesVölkerrecht mit ihnen verfuhr 60). Schwyz übernahmzuerst die Ehre der Nation zu rächen, mahnte die Ur-tier und Unterwaldner. Das staatökluge Bern und Frey-burg bahnte Rechtswege an. Eö wurde Genugthuunggefordert. Das gicng denen von Schwyz und dem Kar.dinal Schinner zu langsam. Sie ziehen am 15. Win-termonat mit i5oo Mann unter ihrem Landespannerdem Goithard zu 64),
62 ) Wegen dem Betrüger Furno. Zürich , Zug und Gla»ruS saßen nickt, als sich sämmtliche Ort (AbscheidZug vom 7. Jänner) für ihn erklärten. Zürich warnte vor Ehrverletzung. Aber daS Volk in den De-mokratien zwang den Herzog i00,Q00 Gl. zu zahlen,vor Waffengewalt verschont zu bleiben. Die in Thurmgelegten 5)3 Goldqulden, ferner 50 Sounenkronen vomHerzog von Savoyen (Seckelm. Rechnung) wer-den der Aukheil der Stadt an diesem Geld gewesen seyn.ES mag sich die Parthey noch erinnert haben, wie erim Jahr vorher den Durchzug durch' das Thal AoLtaverweigert hatte.
63) Einer wurde erstochen, einer vertränkt, der dritte ent-kam nach sechs monatlicher Gefangenschaft.
6 )) ES werden für den Feldzuq 65 < 8 l. auS dem Schatzgenommen. Seckelm. Rechnung.