Buch 
4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
Entstehung
Seite
301
JPEG-Download
 

ES folgten nach einem zu Zürich genommenen Be -1511schluß die andern Ort. JcdcS für sich sagt der may-ländischcn Regierung ab 65). Schwyz hatte „Italien von den untreuen Franzosen zu er lösen *mit Venedig ein Offensivtrakrat abgeschlossen. An der Etsch solltenbeyde Heere zusamcnstoßen. Die Eidgenossen, von ei-nem päbfilichen Abgeordneten begrüßt, rückte» auf Va-resa; dann nach dem Glück bey Valeran bey 10,000 starkunter die Mauern der von Trivulzio bevestigten StadtMayland, von dem französischen Feldherr mehr beob-achtet, als bedroht. Er führte den gefährlichsten Krieg,indem er die Lebensmittel abschnitt. Indessen rüstetensich die Eidgenossen die Hauptstadt zu stürmen 66).

ES unterblieb. Der Pabst und Venedig thaten nichts.

Der französische Feldherr Gaston de Foix baute daraufUnterhandlungen. Fünfzigtansend ancrbottcne Gulden,aus dem Feld zu ziehen, wurden als Spottpreis an-gesehen. Nun legten sich die Schaarcn aufü plündern.

ES begann der mordbrennerische Rückzug 67.) Wllde

65) Mit Reckt hat Fuchs in der Absag von Bern hohe Ge-sittunq bewundert.

66) Sie streiften schon in die Vorstädte.

67 ) Ausschwcisunaen „an Wib, Kind, Alt, Arm, kranken„Lütten, Priestern, Kloücrfranen, Klöstern, Kilchcn,„ Sakramenten. " A nsel m. Ueber 800!) Gebäude nieder-gebrannt — von Aayland bis Bcllenj ein Feuer-meer —-