Regierungen beschlossen den Krieg 73). Der Kaiser 1512auf dem Reichstage zu Speier versprach die thätigsteMitwirkung, eben so der in Italien neugeschaffeneheilige Bund 74); der Pabst gab Geld 75) und wenigkostende, aber im Glaube hochgewerrhete Dinge 76).
ES zeigte Venedig aufrichtige und herzliche Freundschaft.
Enniuö Philonardus, Bischof zu Veroli , kommtals päbstlicher Legat in die Schweiz , mit gewohntenMitteln das Volk für seinen Herrn und seine Sacheauf die bevorstehende Tagsatzung zu bearbeiten 77).Sie, gegen den französischen König seiner Karg.heit wegen, die auf Aufgeblasenheit ob dem Sieg zuRavenna fußte, gereiht, wurde durch den Kaiser, unddie Vencdigcr und durch 20,000 Gl. 78) ermuntert,
75) Au Zürich. Von Zuq war Gesandter der Stadtschreiberund Pannerherr Barili Kolin.
74) Zwischen Nom, Venedia und Spanien .
75) Die rückgändiqcn Pensionen.
76) Einen Fürstenhut und ein Schwert, als Denkmahl ter-ne: Liebe, aber auch mit dem Fluch des Himmels be-gleitet, wenn Untreue sie zu Verbindungen mit den ge-bannten Franzosen führen sollte. Fuchs rc.
77) Mit Ab'üssen und Jubiläums. DaS daraus erlößte großeGcld soll unter die Stifter dieses Feldzugs ausgetheiltworden seyn. Fuchs re.
7S) Die der Freyherr von Hohenfar gab.