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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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1515 Verordnungen gegen Jahrgelder und Neislaufen einzu-sehen. Nun brach der allgemeine Unwille aus, befon-derö zu Zürich 139) beym Anblick so vieler tau.send Wittwen und Waisen , beym Jammer so vielerschwerverwundter, unter fluchenden Verwünschungensterbender Krieger , und bey dem Luxus und Pracht,in welchem einige Große in den Aristokratien — demallgemeinen Elend gegenüber — aus in dieser Zeit er-wordenem Geld prahlten und prangten. Der Bürger-krieg schien unverhinderlich. Da wurde zu Genf mitFrankreich Friede verabredet i4o).

Der Kaiser / England und der Kardinal Schinnersuchten keinen Abschluß zu hintertreiben. Man ver-band stch mit Spanien 141). Immer wilder roßte derAufruhr. Man glaubte ihn zu beschwichtigen / wennman den kühnsten Redner hinrichte 142). DaS Volkwurde aufgebrachter. Einige der Bestechungen schul-dige wurden mit Entsetzung von ihren Aemtern ge-straft ; aber bald wieder eingesetzt. Der Betrug wurdeftrafloS/ weil er zu weit verzweigte. Die Schaamlostg-

Hut. Oeffcntlich wurde gepredigt, die Eidgenossen ha-ben den alten Herzog verrathen, und den jetzigen verkauft.154) Stumpf.

i i'o) Dem Uco, Schwyz und Zug nicht beptrattcn.i-’ti) Bu fing er je.

* 42 ) Bächli von Wädenfchwpl.