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Am NeujahrStage in den achtziger Jahren des vier-zehnten Säkulumö erblickte Ulrich Zwingli im Wild «Hause im obern Toggcnburg das Licht der Welt. AmKnabe schon wurde bewundert der schnelle Verstand,die Beredtsamkeil, der liebenswürdige und gewürzteScherz, seine Schlauheit und Emfigkcit. Aus dem Augeblickte Klugheit 201). Mit Leidenschaft und Auszeich-nung verlegte er sich auf Ton« und Dichtkunst, wurdeder Liebling des schönen Geschlechts, zu Wien im 19
formation nichts, als Selbstbefrcyung von Herrschafts-lasten. Aber vieles mag doch diese Politik, dieser vielleichteinzige Rettungsbalke, Diejenige« geleitet haben, wel-che die Reformation unterstützten. In mehrcrn Stellendrückt Schiller (Geschichte des 30 jährige»Kriegs) die gleiche Ueberzeugung aus. Sie gewinntdiplomatische Stärke, wenn man liest (Msta. helv.Waser.), was darauf bezüglich 1521 zu Zürich dieDiener der Kirche dem Rath und Bürgern vortrugen.
201) Nach dem Bericht seines Zeitgenossen des Gerichtschrei-bers Johann SalatS. Ueber Zwinglis geistige und kör-perliche Vorzüge ist nur eine Stimme. Aber die mo-ralische Seite seines Lebens hat noch keine» Biographenvom Standpunkt des reinen Verstandes aus, wo alleGemüthseinmischung fremd bleiben soll — wie ihn CäsarBorgia in dem Fürsten bat — gefunden. Wo dieParthey zu schnell und offenbar erkennt wird, zu wel-cher der Schreiber gehört, ist der Beschriebene oderdar Beschriebene gewiß eine Mißgeburt.