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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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Luthers Beyspiele gern zu Weibern genommen. Miteinem Ungcstümm, der an manchen Orten dem Aufruhrglich / wurde durch auögcsandte Apostel der neue Glau-be ausgebreitet 221). Was von Luther gesagt ist 222),gilt auch von Zwingli . Er hatte den Pabst cmhront,sich aber selbst zum eigensinnigsten und herschsstchtigstenMonarchen seiner Kirche aufgeworffen. Er hat die U n-fehlbarkeit der römischen Kirche bekämpft / dafüraber die U n t r ü g l i ch k e i t seiner Konfession substituirt.So lösen sich Worte ab. Wie die Reformation in Mühl-hausen / Basel, St. Gallen, Appenzell und Schaff-hausen um sich griff, gehört nicht hieher. Wir redenvon Zug.

WaS zu Zürich den ersten Anlaß zur Reformationgab / und warum der Ctadtpfarrer zu Bremgarten /Bullinger, in Bann kam 22Z)/ geschah auch in derStadt Zug . ES kam von Mapland der FranziskanerSamson 224 ) mit ausgedehnten Vollmachten gegen

221 ) £. Meisters Geschichte d er Stadt Zürich .

222 ) Ueber den Geist und die Folgen derRe for-ma ti 011 rc./als einSeitenstückzu Böllersrc.

223) „Ils ’en moqua.” Ruchat histoire de la refor-mati 011 de la Suisse etc.

224) ,, Bernardino sancon ord. Fratrum min. regularis de„observantia.”