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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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Geld von Sünden aller Art 225) loszusprechen. KeinOrdinarius durfte Abbruch thun 226). Die Loöfpre-chung war so schmeichelhaft 227 ), daß der Zulauf zumaufgerichteten Kreuz — neben bey die Gcldkijle — bin-nen drey Tagen so groß war, daß eö Mühe hielt, sichzur Kiste znzudrängcn. „ Anch die Bestgesinnten belei-digtc die dabey geführte Sprache der Simonie 228)."

225) Selbst von Eiden und Kontrakten, auch von denen,die nur dem Pabst in der Bulla Coena Domini vorbe-halten sind. Nur waren vorbebaltcn, Sünden gegen dieSicherheit des Pabstcn und der Bischöfe, Verfälschungder Bullen, Klostergelübdc, Ablieferung von Waffenan Ungläubige. Er erlaubte auch an allen Tagen zuessen, was man will.

226) Unter Androhung des Banns und 500 Dukaten Buße.

227) . . . Te absolvo ab omnibus peccatis, delictis et ex-cessibus , quantumcunque enormibus, hactenus per tecommissis, quomodolibet incursis, etiam sedi apostolic»reservatis, in quantum mihi facultas conceditur, et inintegrum remitto per plenariam indulgentiam omnemptenam in purgatorio tibi debitam pro praemissis, acrestituo te illi innocenti» ac puritati, quam in Baptis-mo accepisti. Itaque decedenti tibi ab hoc saeculoclausae sint portae paenarum , et apertae januae deli-ciarum Paradisi ; et si hac vice non morieris, salvatibi sit nihilominus ista gratia , cum alias fueris inarticulo mortis. In nomine patris etc. etc.

228) Bevm großen Zutrang rief nämlich ein Dienere Ichbitte, ftvd auch nicht befchwärlich. Kommen nur zu«