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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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Vorsteher und sein Sohn, zwey geliebte Bruder warff.So blutig und so schmerzlich dokumentirte Beweise haf-teten in Werners Seele. Aus Zwingliö Freund wurdeer bald Verehrer seiner Grundsätzen. Wie dieser wie-dcrriclh er Fürsienverbindungen und Fiirstengeld, drin-gcnd , alö in einem Auflaufe Bürger sich zu erwürgendrohten 239); wie er, trug er daS Wort Gottes nuraus der Bibel vor 240), auf dern Lesen er sich so eben241) verlegt hatte, nachdem er gesehen, wie wenigMacht menschliche und kirchliche Satzungen über be-schützte Bösewichter habe» 242). Aber die Bolsinger

239) Als in einem Faßnachtumzug 1523 für Frankreich geworbene Knechte unter Hauptmann Heinrich Sckwn-brunner und Jakob Stecker auf dem Play zu Zug einerRotte begegnete, die Hauptm. Hans Bolsinger vonMenzingen für den Pabst gedungen hatte, rüsteten siesich zu gegenseitigem Angriff. Alles dreyftündige Zuredenwar vergeblich. ES würde Bürgerbiut geflossen seyn, wärenicht ein Priester mit dem Hochwürdigen dazwischengetrctten. Vor de^n Gott der Liebe und des Friedensfielen die 400 ergrimmten Krieger auf die Knie, undbegleiteicn ihn nun gemcinschafiljch in die Kirche zurück.

240) Oessentlich zu Zug. Handschrift von Zurlau-ben L. 57 in der W a sscrkircl>c zu Zürich .

241) Er hatte sie in Venedig auf der Heimkehr von Jerusa-lem gekaukt. \V. Steiner Tilg. Historia.

242) Thomas Stecker hatte einen Geistliche» umgebracht.Zag kommt in Kirchenbann. Er und sein Bruder