Buch 
4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
Entstehung
Seite
355
JPEG-Download
 

355

243) und Schönbrnnucr und Stecker 244) vereinigtensich bald / weil sie im Prediger gegen Pensionen ihrengemeinschaftlichen Feind erblickten. Der Pöbel, der infürstlicher Beerdigung dcö Ammann Hans Schwarzmau-rerS und im plumpen Possenspicl mit einem Lichtstock zuerkeilnen gegeben, wer seine Leute seyen , war bald imHarnisch, alS Werner zu den Priestern hielt , welchedie Aufhcbnng des CölibatS verlangten 245), undZmingliS Apologie an den Bischof zu Konstanz unter-zeichnen half. WaS er deßwegen litt, und, fernern Ver-folgungen zu entgehen, fortzog, erzählen wir an ci-nein andern Ort.

Hauptmann Jaksb/ beyde auf der französischen Partbey,trozten und verlachten diese geistlichen Waffen, so daßsie in den Kirchen erschienen, wenn der Priester ausdem Altar war, daS Vergnügen zu haben, ihn wie-der, vor ihnen als Geächteten, abziehen zu sehen.Der wackere Pfarrer Schönbrunner wicdersetzte sich ver-gebens dem frechen Unfug; verließ, als beschlossenwurde keinen Pfarrer mehr zu nehmen, der aus derStadt gebürtig, aus Unmuth seine Pfarrgemeinde /und blieb bis 1231 in Zürich .

2*3) Der Hauvtmann Hans trug zum Angriff bey CappeldaS Meiste bey.

24'*) Diese drey berühmten Geschlechter lind qrößtentheilsin französischen Diensten auf den Schlachtfeldern auS»gestorben. S. die Beylage A, von 1562 bis 1569.

245) Hulderich Grob Leben ZwingliS in Msr.