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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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356
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ES versuchten ferner zn Zug die Reformation znverbreiten, der auf der Hochschule zu Paris gebildetePeter Kolin 246), Iost Müller, der Pfarrer zu Cbaam247) und Barrli Stecker 248) , es predigte der Pfar-rer Thomas Nägclin zu Baar zwlnglifche Grundsätze244) , der Kaplan auch 250) ; derselben verdächtigwar der Stadtpsarrer 5^anS Hürlimann 2L1), mehrereNärhe. Aber das Volk hieng am Glaube seiner Väter;an der Verehrung würdiger Vorbilder in Religion und

246) Ueber seine schriftstellerischen Arbeiten , und seine Nie-derlassung zu Zürich an einem andern Ort.

217) V d. II. S. 271.

248) Noch ist ein lateinischer Brief von ihm an NiklauSvon Wattenwyl vorhanden, worinn er schreibt, Chri-stus habe ihm schon vor etlichen Jahren daS Evange-lium eröffnet, aber er fcye in babylonischer Gefangen-schaft, waS er mit Daniel immer beweine rc. k. F as-ci sculus epist. virorum illustr. in derWasserkirche zu Zürich .

219) Bd. III. E. 322. Note. 12.

250) „ Gig glich, als wen einer von fürsten und Herren„ sliUt nümy und von gältS wegen Nath und that dulh,«daß das Christlich bluth «ergoßen werdy und siny«Kiiidt inS landt schickhyj und Wittwen und weisen«mache, der feige böser denn JndaS" Die Predigtwurde an einem Charfreytag gehalten. Er wurde ge-thürmt und verbannt, meuchelmörderuch verwundt!k.W u l f l i n s T a q b u ch.

SSt) Er mußte sich zu Konstanz verantworten.