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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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Leben, wovon das Gegentheil unnatürlich scheint; ander täglichen Vergegenwärtigt»^ der Leiden seines Hct.landeö in der Messe / dieser großen Handlung durch Der-sinnlichung in daS Gemüth Eingang zu verschaffen 252);an der Beicht/ die im Leben und im Tode beruhigt/und verachtete hcnrathende Pfaffen als gelübdbriichige,sinnliche Menschen. Die Großen und ihr Anhang 25g)waren gegen die Neuerung aus Privatabßchten 254);fast alleS/ weil die Reformatoren untereinander sich selbst

252) Darum wollte es auch den Philipp Glüh von Solo-thurn nicht als seinen Pfarrer/ der »ach Schönbrun«nerS Abgang vorgeschlagen war / weil er gegen die Messegepredigt hatte. Kaplan Landwing Mspt.

255) Nicht alle. „ Im Cavpelerkrieg sind nit mehr denn 4oder 5 miner Herren gutt gsin." Bergicht vorStadt- und Amtrath 155 6.

251) Ueber die Stimmung des Kantons Zug in dieser Zeitgiebt ein in Beylagen sub Lit. B. abgedruckter Bries diebeste Auskunft. War diese Stimmung noch 1556/ nach-dem die Waffen der Reformirten zu Cappel undauk demGubel so unglücklich waren/ wie viel eher wird sie eS/und um wie viel stärker wird sie 30 — 40 Jahre frü-her gewesen seyn? Wenn auch der Schreiber im from-men Eifer hie und da übertreibt/ so erhellt doch deut-lich aus diesem Schreibe» / und a»S der Bibclverbren-nungS-Geschichte (Bd. lll. S. 252)/ wie sehr einegewisse Parthey bemüht war/ alles sogleich und kräftigniederzuschlagen, was nach Neuerung roch, d. h. was