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Nachdem die Zürcher und andere die Unfehlbarkeitihrer Lehre und Entschlüssen auf zwey Disputationengründeten , so schrieben nun auch die fünf Ort 259)mit Einwilligung der übrigen Kantone 260) eine Dispu. 1526tation nach Baden 261) aus, sich durch gleiche Mitteldas Recht auf ein gleiches Zeugniß zu erwerben, oderdadurch diesen Titel ihrer Gegner zu entkräften. Dastritten für die römisch ° katholische Religion D. HansMeyer von Eck, Kanzler der Hochschule Ingolstadt,in den Künsten der Polemik gut erfahren , und so grobalS Luther 262), und der gelehrte 263 ) Barfüßer,Thomas Murncr von Luzern . Die Reformation ver-theidigtcn der saufte und gründliche Oekolompad
259) Luzern , Ury, Gchwy;, Unterwalden und Zug. Wirreden in Folgendem unter diesem Name von ihnen.
260) „ Da der oberste Hirt schweige und schlaffe, wo er wa«„chen sollte." Schweiz . Museum rc.
261 ) Don Zug wohnte bey Seckelm. Kaspar Schäll.
262) Wir besitzen von ihm einen Brief an Zwingli (-Ist.Ingolstadt 15 , Christm. 1527), worinn er in den derb-sten Ausdrücken auf Winkel-Disputationen zu erschei-nen stch weigert, aber nach Bern oder Zürich kommenwolle, wenn gemeine Eidgenossen cS verlangen.
263) Gelehrt sind seine Institutiones juris und die ausdem Hebräischen inS Latein übersetzte, ksseliati,velebransti ritu« st preces, qus Hebrais'in tisii sunt.