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4 (1824) Die Geschichten der Stadgemeinde Zug / von Franz Karl Stadlin
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372
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1531 die man heißt den Jfelsperg, schickten einige Kano.uenschüße auf Schüren, wo ihnen gegenüber die zahl-reiche Artillerie der Zürcher aufgepflanzt war.

Schon dämmerte der Abend heran. Darum, und weileS der Tag der unschuldigen Kinder, an dem nach derWeise der frommen Vorväter kein Blut fließen soll, setzteder KricgSrath den Angriff auf den morgigen Tag.

Unterdessen spähte HanS Jauch von Ury, dessenVater bey Marignano gestorben, die Lage der Zür.eher. Die er sah, daß der Kalkofen 302) von ihnennicht besetzt war, ste selbst alle sorgenlos, erkannteer den rechten Augenblick, mit ihm Nudolph Haas,der Fähndrich von Luzcrn. Sie rafften in Eil 300Schützen zusammen, und zogen unter dem Klosterüber die Lehmatt in den Kalkofenwald. Vierhundertmit Spießen und Hellpardcn wurden angewiesen in dieWeite zu rücken und einen Frontangriff zu drohen.Noch hieß er einhalten, ritt auf den Jfelspcrg zurück,berichtete den KriegSrath von seinem Anschlag, sprachvon der Gefahr in der Zögerung 303), und daß manvor den jüdischen, die unschuldigen Weiber und Kin-

302) Ein Hügel worauf ein Wald. Am Fuß dieses Hügelslagen die Zürcher .

303) Immer erhielten die Zürcher Verstärkung. So ebenwar ihr Panner mit 2000 Mann angelangt, mit ihm